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Ausgangspunkt:

Wanderstrecke:

Kennzeichnung:


Schwierigkeit:

Schafbrücke (Weidentalswiese, Schützenhaus)

6 km

Diagonaler grüner Balken

 

Am Ausgangspunkt steht auf der rechten Seite eine Hainbuche, welche auch als Baumdenkmal ausgezeichnet wurde. Von hieraus geht es auf den Platz vor dem Schützenhaus, welcher als Kindernaturlehrpfad errichtet wurde. Hier befindet sich ein Holzxylophon, Balken zum Balancieren, eine Vogeluhr, Erläuterung über das Todholz sowie die Möglichkeit, durch Linsen hindurchzusehen, um das Empfinden zu haben, wie Insekten ihre Umgebung sehen.

Ganz auf die Natur eingestimmt geht es einen Anhang hinauf entlang der Auszeichnung des Naturlehrpfades (grüner Balken). Unser Weg führt uns entlang am
Fuße des Kaulberges durch einen schönen Traubeneichen-Rotbuchen-Wald mit einzelnen langschäftigen, starken Lärchen. In der Bodenschicht gibt es reiche Bestände des Buschwindröschens. Für Naschkatzen hat die Natur Himbeeren im Angebot. Sobald wir das Gottestal - eigentlich Gottschalktal - bei den „Sieben Quellen“ (Wasserbehälter der Gemeinde Ilfeld) erreichen, dessen tief eingeschnittenen Bach - das Hinterwasser - wir vorher überschritten haben, finden wir etwas rückwärts talauf einen schönen Aufschluss von Melaphyr, während sonst am Wege Porphyrit anseht. Wir gehen aber rechts talwärts.

Im Gottestal finden wir eine völlig andere Flora, die hier an die sogenannte Quellflur gebunden ist, vertreten unter anderem durch die Goldnessel und Quellmiere. Entlang des gesamten Weges ist das Hain – Graiskraut reichlich vorhanden. An der Weggabelung biegen wir nunmehr links ab in Richtung Heger am Fuße des Großen Lienberg entlang. Es geht am Waldrand entlang. Links stehen einige ausländische Nadelbäume, wie die nordamerikanische Douglasie und die Weymouthskiefer. Etwas versteckt stehen einige Zypressen.

Sobald der Weg nach etwa 1,5 km endet, finden wir die Zitterpappel, die Salweide, den Bergholunder, hohe Büsche des Besenginsters und die Brombeere.
Weiter geht es, bis rechts am Wege eine Ruhebank mit einer Schutzhütte steht.

Nach wenigen Schritten eine Wegbiegung. Links im Hang steht der purpurrote Fingerhut, rechts am Wege finden wir zwischen Bäumen einen Grenzstein von 1645 aus der Zeit der deutschen Kleinstaaterei mit den Buchstaben „A“ und „F“, wobei A für das Amt Hohnstein (Stolberg – Stolberg) und F für Forst Hohnstein (Stolberg – Wernigerode) steht. Kurz nach dem Grenzstein biegen wir scharf nach rechts ab.

Es geht durch Felder und Wiesen in Richtung Osterode. Im Winter begleiten und kreuzen unseren Weg zahlreiche Spuren von Rehen und Wildschweinen. Vorbei an einem markanten Laubbaum treffen wir nach etwa 650 Meter auf ein Hinweisschild. Jetzt geht es in Richtung Wiegersdorf. Es bietet sich dem Wanderer ein schöner Ausblick auf den Steinbruch bei Niedersachswerfen, auf die Hainleite
und die Bleicheröder Berge.

Das kleine Kiefernwäldchen an der linken Seite macht auf eine deutliche Vegetationsänderung aufmerksam. Wasserdurchlässiger und stark erwärmbarer
Boden bringt eine steppenähnliche Trockenhangflora hervor. Am Rande des Wäldchens entlang, sonst aber durch Wiesen und Felder, geht es weiter in Richtung Wiegersdorf.

Links vor uns sehen wir den Mühlberg mit dem Fernsehkanalumsetzer und den unteren Abschnitt von Ilfeld. Die Fernverkehrsstraße kommt in das Blickfeld, und der „Quirl“, unsere Harzquerbahn, schiebt sich in das Blickfeld. Nach etwa 1,1 km Wegstrecke erreichen wir den Ortseingang von Wiegersdorf. Wir sind am Ende des Naturlehrpfades angelangt.

Öffnungszeiten

Gemeinde Harztor

Ilgerstraße 23

Ortsteil Ilfeld

99768 Harztor

 
Tel.: 03 63 31/3 73-0
Fax: 03 63 31/3 73-12
E-Mail: info@harztor.de
 
Öffnungszeiten:

Dienstag:

09.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch:09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag:09.00 - 12.00 und 13.00 - 18.00 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung
Montag und Freitag: geschlossen, Terminvereinbarung ist möglich

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