Kurzmeldungen aus dem Gemeinderat

Allgemein, Harztor, Ilfeld, Niedersachswerfen - 02.03.2018

Zu verschiedenen Themen hat Harztor-Bürgermeister Stephan Klante während der Gemeinderatssitzung am 28. Februar informiert: 

Osterfeuer am Kupferhammer

Die Niedersachswerfer Ortsfeuerwehr wird in diesem Jahr das Osterfeuer nicht auf der Hardt sondern auf ihrem Übungsgelände unweit des Feuerwehrgerätehauses Am Kupferhammer entzünden. Die Feuerwehr hat sich gemeinsam mit dem Niedersachswerfer Ortschaftsrat für den neuen Standort entschieden.

„Für die Feuerwehr ist das logistisch die bessere Lösung. Außerdem kann die Wehr  besser kontrollieren, dass nur unbelastetes Brennmaterial aufgeschichtet wird“, erläutert Bürgermeister Stephan Klante die Entscheidung. Denn allein im vergangenen Jahr sind der Gemeinde für die Abfuhr der Asche von der Hardt Kosten von 1800 Euro entstanden. „Wir können die Asche nicht einfach auf den Feldern verteilen, weil viele Bürger das Osterfeuer zum Müllabladen genutzt haben und die Asche mit Glas und Metallteilen verunreinigt war“, berichtet Klante. Deshalb musste die Asche in Container verladen und entsorgt werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehr zum Osterfeuer an den Kupferhammer geladen, nachdem Unbekannte das Osterfeuer auf der Hardt schon vor dem Fest abgefackelt hatten.

Los geht es dieses Jahr am Ostersonntag, 1. April, um 16 Uhr.

 

Lösung für alle Vereine gefunden

Nach Sperrung der Grundschulturnhalle in Niedersachswerfen haben alle Vereine eine neue  Bleibe gefunden: Der Männerturnverein kann beispielsweise die von der Gemeinde angemietete Halle der Ilfelder Neanderklinik nutzen. Auch das Sachswerfer Feuerwehrgerätehaus kann genutzt werden. Tanzgruppen sind im Sachswerfer Handwagen untergekommen. „Zurzeit hängt kein Verein in der Luft“, so Klante.

Der Landkreis hatte als Eigentümer die Turnhalle nach den Sommerferien im vergangenen Jahr wegen Schimmels gesperrt. In den nächsten Wochen soll eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Hartmut Sauermann mit weiteren Gemeinderatsmitgliedern mit dem Landkreis in Verhandlungen treten. In den Gesprächen soll eine Lösung gefunden werden. Noch plant der Landkreis, die Halle anzureißen.

 

Fußgängerbrücke bleibt gesperrt

Die Fußgängerbrücke über die Zorge zwischen Niedersachswerfen und Nordhausen bleibt bis auf weiteres gesperrt. Hintergrund sind immense Schäden an den Brückenpfeilern. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das die Stadt Nordhausen in Auftrag gegeben hatte. Hinzukommt, dass die Brücke nicht dem heutigen gesetzlichen Vorgaben entspricht: Fußgängerbrücken müssen eine Breite von mindestens zwei  Meter haben. „Einzige Lösung ist ein Neubau. Die Kosten von rund 150 000 Euro kann die Stadt aber derzeit nicht bewerkstelligen“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante.  Die alte Brücke liegt auf Nordhäuser Gemarkung.

 

Keine Entscheidung zum Neugliederungsgesetz

In seiner Sitzung im Februar hat der Thüringer Landtag noch keine Entscheidung zum ersten Neugliederungsgesetz getroffen. Das Plenum verwies den Gesetzesvorschlag, in dem auch die Erweiterung der Landgemeinde Harztor um die Orte Harzungen, Herrmannsacker und Neustadt steht, noch einmal in den Thüringer Innenausschuss.  „Wann der Beschluss zum Gesetz endlich erfolgt, ist derzeit noch immer offen“ , bedauert Bürgermeister Klante.        Gemeinde Harztor


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